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"Alles neu" ist ein Versprechen Gottes für die Zukunft - kleine Neufänge können wir aber jetzt schon erleben ...  

  • 1. Jan. 2026
  • 9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 2. Jan.

Gedanken zur neuen Jahreslosung aus dem Neujahrsgottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Staufen-Münstertal am 1. Januar 2026


Quelle: Dorothee Krämer, www.kraemershop.de


Liebe Gemeinde, ist Ihnen aufgefallen, dass in der neuen Jahreslosung schon wieder das Wort „alles“ vorkommt? 2024 hieß die Jahreslosung: „Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen.“ 2025 wurden wir ermutigt: „Prüft alles und behaltet das Gute!“ Und jetzt in 2026: „Siehe, ich mache alles neu!“

 

Tatsächlich hängt an diesem „alles“ ziemlich viel: Denn ein paar Dinge neu zu machen, das kriegen wir schon hin. Aber alles neu? Das könnte auch ein bisschen anstrengend werden!

 

Zunächst würde ich aber gerne klären, was Sie für ein Typ sind: In Persönlichkeitstests gibt es meistens auch die Kategorie: „Offenheit“, „Offen für Neues“.

 

Ausgesprochen spontane und kreative Menschen haben dabei meistens volle Punktzahl: Sie haben eine unbändige Lust am Neuen. Mindestens alle halbe Jahre gestalten sie ihr Wohn­zimmer neu oder streichen die Wände mit einer ganz neuen Farbe. Zweimal an den gleichen Urlaubsort zu gehen, ist für sie ein Graus. Neues ist für solche Menschen ein Lebenselexier.

 

Dann gibt es aber auch die genau umgekehrte Veranlagung: Neues wird erst einmal als Bedrohung empfunden. Schon wieder ein neues Gottesdienstformat. Schon wieder ein neues EDV-Programm in der Firma. Schon wieder ein neues Ablagesystem. Schon wieder eine Strukturreform. Und so weiter.

Deshalb die Frage, welchem Typ sie sich selber am ehesten zuordnen: Dem Ersten, der bei allem Neuen „Hurra“ ruft? Oder eher dem Zweiten, der bei allen neuen Ideen zu seufzen beginnt: „O Gott, nicht schon wieder!“

 

Mein Vorschlag wäre, dass Sie sich einen Moment in den Reihen über dieses Thema unterhalten: Welchem Typ würden Sie sich am ehesten zuordnen? Und die zweite Frage: Was löst die neue Jahreslosung bei Ihnen aus? „Siehe, ich mache alles neu!“ [Gespräche in den Reihen]

 

Liebe Gemeinde, zunächst sind für mich zwei Beobachten ganz entscheidend bei der Jahreslosung:

 

Erstens: Es ist ein Versprechen Gottes. Gott sagt nicht: „Hey Leute, strengt euch mal an und krempelt alles um!“ Nein: Gott sagt: „Ich mache alles neu!“

 

Das ist schon mal ein ganz zentraler Punkt. Andernfalls würden wir uns heillos überfordern. „Alles neu“, macht nicht nur der Mai. Es ist ein Versprechen des Schöpfers: „Ich mache alles neu!“

 

Zweitens: Es ist ein Versprechen Gottes für die neue Welt am Ende der Zeiten.

 

Wir dürfen nicht erwarten, dass jetzt schon alles anders und alles neu wird. Damit würden wir nur falsche Hoffnungen wecken. Vieles wird auch in 2026 beim Alten bleiben, so sehr wir uns eine Veränderung wünschen würden.


Am Ende der Zeiten wird Gott einmal alles neu machen. Am Ende der Zeiten wird Gott noch einmal eine ganz neue Welt erschaffen: ohne Leid und ohne Krankheit, ohne Streit und ohne Krieg, ohne die Kraft des Bösen, ohne die Verführung zur Sünde. Aber bis dahin wird (leider) vieles beim alten bleiben.

 

„Siehe, ich mache alles neu!“: „Siehe“ ist wie ein Ausrufezeichen: „Schaut her! Merkt auf! Jetzt kommt gleich etwas ganz Wichtiges!“

 

„Siehe, ich mache alles neu!“: Auch wenn dieses Versprechen Gottes noch weit in der Zukunft liegt, hat es für mich bereits jetzt etwas ungemein Tröstliches. Denn: Am Ende der Welt steht nicht das Chaos. Am Ende siegen nicht die Lügenmächte. Am Ende setzt sich nicht das Recht des Stärkeren durch. Am Ende gibt es Gerechtigkeit für alle. Am Ende steht die neue Welt Gottes!

 

Jemand hat gesagt: Die neue Jahreslosung ist wie ein „Ziel­foto“, das man vor Augen hat. In Veränderungsprozessen haben solche Zielfotos bekanntlich eine wichtige Funktion: Zum Beispiel wenn jemand abnehmen möchte. Oder mehr Sport treiben möchte. Oder wenn jemand von einer Sucht frei werden will. Oder wenn eine Firma neu aufgestellt werden soll.

 

Das Zielfoto hält einem stets die Möglichkeiten der Verände­rung bildlich vor Augen: „So könnte es einmal sein. So würde ich gerne leben. So schön wäre es, wenn ich von meiner Sucht frei wäre! So gut würde ich mich fühlen, wenn ich mein Übergewicht im Griff hätte! So würde es aussehen, wenn meine Firma wieder auf Wachstumskurs wäre! So würde unsere Gemeinde aussehen, wenn uns die Veränderungen gelingen würden!“

 

Ein Zielfoto stärkt unsere Motivation, dran zu bleiben, auch wenn der Weg mühsam ist. Denn das Zielfoto erinnert uns ständig daran, wie es am Ende einmal aussehen wird. Deshalb gefällt mir dieser Vergleich: Die Jahreslosung als „Zielfoto“. Nicht als Appell, sondern als Versprechen. Nicht als etwas, was wir machen müssten, sondern etwas, was Gott uns schenkt. Was Gott am Ende der Zeiten machen wird.

 

„Siehe, ich mache alles neu!“: Das ist Zukunftsmusik. Und das ist ausschließlich die Tat Gottes: Die Neuschöpfung der Welt am Ende der Zeiten. Aber: Auf diesem Weg hin zur neuen Schöpfung am Ende der Zeiten schenkt Gott uns immer wieder auch kleine Neuanfänge. Und die sollte man nicht unterschätzen:

 

Wenn jemand ein Bild malt oder etwas bastelt, aber mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, gibt es manch­mal nur noch einen Weg: Bild zerreißen. Bastelarbeit wegwerfen. Und neu anfangen. Wie schön kann ein solcher Neuanfang sein!

 

Oder wenn man einen schwierigen Brief schreibt oder eine Rede für die Weihnachtsfeier der Abteilung oder für das Geburtstagsjubiläum der Oma, aber nicht richtig vorwärts kommt: Manchmal muss man das Blatt zerknüllen und noch einmal ganz neu anfangen. Und das kann sehr schön und befreiend sein.

 

Manchmal ist sogar in einer zerfahrenen Beziehung ein richtiger Neustart möglich: Ein klärendes Gespräch mit seiner Schwester oder seinen Eltern nach vielen Jahren der Funkstille. Oder der Besuch eines Eheberaters, das dem Paar ganz neue Aspekte der Beziehung zeigt. Manchmal sind das wirklich Sternstunden im Leben!

 

Und das gilt erst recht für unseren Glauben: Wenn wir unsere Fehler zugeben und unsere Sünden vor Gott bekennen, dürfen wir noch einmal ganz neu anfangen. Nicht nur einmal. Immer wieder! Unsere Schuld ist dann von Gott durchgestrichen und im „äußersten Meer“ versenkt. Wie schön kann ein solcher Neuanfang sein! –

 

„Siehe, ich mache alles neu“: Wie oft und wie intensiv wir solche „kleinen“ Neuanfänge - vielleicht auch Sternstunden - erleben, wird unterschiedlich sein. Und wahrscheinlich wird gerade auch dabei unsere Veranlagung eine Rolle spielen:

 

Menschen mit einer Begeisterung für alles Neue werden mit leuchtenden Augen davon erzählen, was durch Gottes Geist alles möglich geworden ist. Sie werden von Gebetserhörungen und kleinen Wundern im Alltag berichten, in denen Gott einen völlig neuen Anfang geschenkt hat.

 

Andere Christen dagegen, die nicht so überschwänglich veranlagt sind, werden eher davon erzählen, dass auch in solchen kleinen Neuanfängen dennoch vieles beim Alten bleibt: Keiner kann von heute auf morgen aus seiner Haut schlüpfen. Manche Konflikte zwischen Menschen werden sich nicht lösen lassen. Und die schwierigen politischen Verhältnisse werden sich auch im neuen Jahr in vielen Ländern vermutlich nicht ändern.

 

Wer von beiden „Typen“ ist näher dran an der Verheißung der neuen Jahres­losung? Ich würde sagen: Beide haben recht. Aber beiden brauchen die Ergänzung, vielleicht auch Korrektur durch den andern. Es ist ein Segen, wenn beide „Typen“ in einer Gemeinde oder in einem Hauskreis gleichermaßen zum Zug kommen.

 

Ich finde es wichtig, dass wir diese beiden Blickrich­tungen unterscheiden: Alles neu wird es erst am Ende der Zeiten geben. Aber kleine Neuanfänge mitten im Alltag: Das kann Gott uns jetzt schon schenken. Danach dürfen wir uns jetzt schon ausstrecken.

 

Dazu passt ein Morgenlied aus unserem Gesangbuch: „All Morgen ist ganz frisch und neu des Herren Gnad und große Treu“. Die Adjektive „Frisch“ und „neu“ sind in der Werbung Signalworte, die bei den meisten Menschen positive Gefühle hervorrufen.

 

In diesem Lied sind sie auf Gott bezogen: Seine Gnade ist jeden Morgen „ganz frisch und neu“ und kann uns immer wieder kleine, aber beglückende Neuanfänge schenken.

 

Bildbetrachtung zur Darstellung von Dorothee Krämer

 

Wie immer habe ich Ihnen zur neuen Jahreslosung auch eine Postkarte mitgebracht. In diesem Jahr die Darstellung von Dorothee Krämer. Ich möchte Sie bitten, das Bild einen Moment still zu betrachten. Wie hat die Künstlerin den Gedanken der neuen Jahreslosung bildlich umgesetzt?


 

  • Unten im Bild herrscht ein ziemliches Chaos: dunkle Farben, viele spitzige Striche. Sie sehen wie Gitter aus und erinnern an Situationen, in denen wir uns wie gefangen fühlen. Jemand haben die Striche an eine Allee erinnert, die nach oben zum Licht führt. Auf mich wirken manche der spitzigen Striche wie Eiszapfen, die im Sonnenlicht allerdings zu schmelzen beginnen.

  • Von oben fällt ein warmes Licht auf dieses dunkle chaotische Wirrwarr: Es ist ein angenehmes Licht, das aber mit Macht und Energie von oben in das Chaos in der unteren Hälfte hineinbricht.

  • Unten im blauen Bereich des Bildes erkennt man zwei Buchstaben aus dem griechischen Alphabet: Das Alpha und das Omega: Der erste und der letzte Buchstabe. Das ist natürlich auf Gott bezogen: Von A bis Z lässt sich Gott seinen großen Plan nicht aus den Fingern gleiten. Beim Blick in diese Welt haben wir oft das Gefühl, dass die destruktiven Kräfte die Oberhand haben. Umso wichtiger die Verheißung: Am Ende wird Gott etwas Neues schaffen.  


  • In das gesamte Bild hat die Künstlerin eine Krippe eingezeichnet. Mich zumindest erinnern die beiden geschwungenen Linien eindeutig an eine Krippe. Wir werden gleich noch darauf zu sprechen kommen. Eine andere Person hat dabei eher an ein Glas gedacht: einen Kelch, ein nach oben geöffnetes Gefäß. Auch das wäre ein schöner Gedanke: Gottes Kraft zu einem neuen Anfang kommt umso mehr zur Geltung, je mehr wir uns für ihn öffnen.

 

Diesen Gedanken mit der Krippe möchte ich gerne noch etwas vertiefen: Wir hatten am Anfang festgehalten: Die neue Jahreslosung ist ein Versprechen Gottes für das Ende der Zeiten. Ganz am Ende wird Gott einmal eine ganz neue Welt erschaffen. Aber: In seinem Sohn Jesus Christus hat diese Neuschöpfung bereits begonnen. Nachdem das erste Menschenprojekt mit Adam und Eva gescheitert war, nachdem die beiden das Vertrauen Gottes missbraucht hatten und aus dem Paradies ausgewiesen wurden, nimmt Gott in Jesus einen neuen Anlauf:

 

In Jesus zeigt uns Gott, wie er sich das Menschsein auf dieser Welt eigentlich vorgestellt hat: Völlige Hingabe an die Menschen. Aber auch völlig Hingabe an Gott. Jesus lässt sich vom Teufel nicht von seinem Gottvertrauen abbringen (anders als Adam und Eva): Jesus kann den Einflüsterungen des Teufels widerstehen. Und so weiter.

 

Das finde ich einen ganz erstaunlichen und ganz tiefen Gedanken: Die neue Welt Gottes beginnt nicht erst am Ende der Zeiten. In Jesus Christus hat die neue Welt Gottes bereits begonnen. Und im Wesen und im Verhalten von Jesus können wir die Prinzipien der neuen Welt Gottes bereits ablesen.

 

Allerdings handelt es sich um einen verborgenen Neuanfang: Man muss genau hinschauen. Man darf sich am ärmlichen Stall, an der Futterkrippe und den Windeln nicht stören. Und oft genug wird dieser verborgene Neuanfang Gottes durch das Wüten des Bösen überdeckt: nicht nur damals auf Golgatha.

 

Aber: Gottes Neuschöpfung hat in Jesus bereits begonnen. Und in Jesus hat Gott auch gezeigt, dass er die Kraft dazu tatsächlich besitzt – etwa in seiner Auferstehung.

 

Jetzt müssen wir aber noch einen wichtigen Schritt weiter­gehen: Alle, die ihr Leben Jesus Christus anvertrauen, alle, die sich für seine Nachfolge entscheiden, können ebenfalls so etwas wie eine Neuschöpfung erleben – und zwar jetzt schon!

 

Davon schreibt der Apostel Paulus im 2. Korintherbrief 5, 17: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (Luther-Übersetzung)


Die Gute-Nachricht-Bibel übersetzt es so: „Wenn also ein Mensch zu Christus gehört, ist er schon „neue Schöpfung“. Was er früher war, ist vorbei; etwas ganz Neues hat begonnen.“ 

 

Das finde ich grandios! Wer sein Leben Jesus Christus anvertraut, der kann diese Kraft der neuen Schöpfung bereits jetzt in sich spüren! Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

 

Das bedeutet freilich nicht, dass wir als Christen nun perfekte Menschen wären. Das bedeutet nicht, dass wir keinen Zweifel mehr hätten. Oder dass wir niemals mehr Angst haben würden. Aber der Bezugsrahmen unseres Lebens hat sich verändert. Für einen Christen steht der Wille Gottes an erster Stelle – nicht mehr die Verwirklichung der eigenen Wünsche und Ziele.

 

Für einen Christen gilt nicht mehr das Leistungsprinzip, sondern die Gnade: Wir müssen uns den Himmel nicht verdienen. Und mit der Liebe, die wir anderen Menschen schenken, wollen wir uns keine Punkte im Himmel verdienen. Als Christ sind wir darauf bedacht, dem Wesen Jesu und seiner Liebe immer ähnlicher zu werden. Darin ist wird eine völlig neue Kreatur: Der Bezugsrahmen hat sich geändert. Die Prinzipien unseres Lebens haben sich geändert.

 

Sünder sind wir jedoch auch weiterhin: Auch als Christen bleiben wir oft unter unseren Möglichkeiten. Aber das ist keine Katastrophe: Denn wir dürfen jeden Morgen wieder neu anfangen.

 

Ganz zum Schluss mute ich Ihnen jetzt noch einen letzten Schritt zu: noch ein weiterer Bibeltext, in dem das Wort „neu“ eine zentrale Rolle spielt: Im Johannesevangelium Kapitel 3: Im Gespräch von Jesus mit Nikodemus. Dieser jüdische Schriftgelehrte kommt in der Nacht zu Jesus. Vielleicht will er nicht gesehen werden. Vielleicht will er aber auch nur Zeit und Ruhe haben für sein Gespräch mit Jesus.


In diesem Gespräch prägt Jesus den be­rühmten Satz: „Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ (3, 3) Nikodemus steht zunächst auf dem Schlauch: Er zerbricht sich den Kopf darüber, wie ein erwachsener Mensch wieder in den Leib seiner Mutter zurückkehren kann. Aber das ist natürlich Unsinn.

 

Jesus meint das gleiche wie der Apostel Paulus – allerdings lange vor Paulus: Wenn sich ein Mensch bewusst für die Nach­folge entscheidet, bekommt er einen völlig neuen Bezugs­rahmen für sein Leben. Ab jetzt gelten andere Prinzipien.

 

Mit der angedeuteten Krippe in ihrer Darstellung hat Dorothee Krämer den weiten Horizont von Gottes Neuschöpfung in einmaliger Weise bildlich umgesetzt: In der Krippe im Stall von Bethlehem hat Gottes neue Welt bereits begonnen: in Jesus Christus. Oft unscheinbar und oft auch unsichtbar. Aber auch mit einer unbändigen Kraft.

 

Und alle, die ihr Leben Jesus Christus anvertrauen, werden Teil dieser neuen Bewegung: In ihnen wird die neue Schöpfung zumindest in Ansätzen sichtbar. Und sie leben jetzt schon nach den Prinzipien, die einmal in Gottes neuer Welt gelten werden.

 

Gott verspricht uns: Am Ende der Zeiten mache ich einmal alles neu. Aber einen Vorgeschmack bekommen bereits die Menschen, die sich für ein Leben mit diesem Jesus entscheiden! Amen.

   


Liebe Leserinnen, liebe Leser, wenn Sie diese Gedanken als hilfreich empfunden haben, können Sie den Text gerne mit Freunden oder Bekannten "teilen". Wenn Sie Fragen zum Thema haben oder ein seelsorgerliches Gespräch wünschen, dürfen Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen.


Gott segne Sie! Ihr Theo Breisacher, Pfarrer in Staufen und Münstertal

 

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